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Deutschland
20.05.2009, 08:04 von kleingadmin
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Rasenmäher

Das Rasenmähen wird in Deutschland meist als lästige Pflicht wahrgenommen, der Rasenmäher wird erst dann aus dem Keller oder dem Schuppen geholt, wenn es gar nicht mehr anders geht. Das Wässern und Düngen wird vermieden, damit das Wachstum nicht zusätzlich angeregt wird, so macht sich Unkraut breit und aus dem ehemals schönen Rasen wird eine Wiese, die zunehmend unter Staunässe leidet.

 

In anderen Ländern sind andere Sitten gebräuchlich. Nicht nur in England gibt es viele Gartenfreunde, die ihren Rasen mindestens einmal in der Woche mähen, düngen und bei Bedarf ausreichend wässern – uns so sehen auch die Flächen aus: grün, saftig und frei von Unkraut – die Gelegenheit zum Golfspielen.

 

Die deutsche Aversion gegen das Rasenmähen kann nicht vom mangelnden Angebot an Mähgeräten kommen, denn über 1.500 Typen von mehr als 70 Herstellern suchen nach Käufern. Dieses auf den ersten Blick unübersichtliche Angebot ist in 3 Hauptgruppen gegliedert – in Elektromäher, Benzinrasenmäher und Profimäher wie zum Beispiel Aufsitzmäher.

 

Für die Rasenpflege sind der Mäher und der Vertikutierer die wichtigsten Geräte, dazu kommen noch die Rasenkantenschere, der Rasentrimmer oder eine Motorsense zum Einsatz. Mit einem Federrechen oder einer Harke können die Reste der Grasmahd zusammengeharkt werden, der Dünger hilft beim Anreichern des Bodens mit Nährstoffen und der Wasserschlauch und die Beregnungseinrichtung helfen bei der Wasserzufuhr.

 

Beim Mähen des Rasens sind einige Grundsätze zu beachten.

  • Regelmäßiges Mähen fördert die Dichte des Rasens und die Gräser können neue Seitentriebe, Blätter und Ausläufer bilden. Zudem wird die Bildung von nicht schnittverträglichen Kräutern verhindert.

  •  

    Ein zu kurzer Schnitt begünstigt die Austrocknung des Bodens und freigelegte Wurzeln sterben ab. Der Wiederaustrieb verzögert sich und die Kahlstellen werden mit Unkraut besiedelt.

  • Beim Rasenschnitt sollte man beachten, dass die Gräser im Frühsommer am stärksten und im Hochsommer sehr wenig wachsen. Danach wächst der Rasen hauptsächlich im Herbst und Winter. Ein Hausrasen muss 20-40 Mal pro Jahr geschnitten werden.

  • Beim Mulchen sollte das Schnittgut auf der Wiese verbleiben, die in den Gräsern enthaltenen Nährstoffe stehen den Gräsern dann wieder zur Verfügung und man erspart sich die aufwendige Entsorgung.

Das Düngen sollte durchgeführt werden, wenn ein Nährstoffmangel an der nachlassenden Grünfärbung und an geringem Zuwachs zu erkennen ist.

 

Da Rasen zu fast 90 Prozent aus Wasser besteht, wird der Rasen ohne regelmäßige Wasserzufuhr gelb und die Gräser sterben ab. Sein Wasserbedarf hängt hauptsächlich von den Temperatur- und Bodenverhältnissen ab. Vor dem Beginn der Welke sollte der Rasen am besten morgens wurzeltief durchfeuchtet werden, daraus ergibt sich eine Beregnungsmenge von 15 bis 25 Liter pro Quadratmeter.

Interessante Angebote rund um das Thema Rasenmähen und Rasenpflege finden Sie hier.

14.07.2009, 07:07 von kleingadmin | 677 Aufrufe

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